Sonntag, 18. Dezember 2016

Auf dem K1 und K2 durchs Trübenbachtal bei Kirn

Gegangen am 16.12.2016

Von Kirn nach Bergen und später nach Kirnsulzbach und zurück nach Kirn


Zugegeben, es kostet zu dieser Jahreszeit schon etwas Überwindung, den Arsch vom Sofa zu erheben und hinaus ins trübe Wetter zu gehen. Aber wenn man einmal draußen ist, ist's plötzlich doch schön. Und wenn man noch dazu die Augen offen hält, kann man das eine oder andere Naturwunder entdecken. Wie zum Beispiel den riesigen Hexenring nahe bei der Kyrburg. Der war so groß, das ich ihn nicht auf ein einzelnes Bild bekam. Fragt mich bitte nicht, welche Pilzsorte das ist. Keine Ahnung...

Der rießen Hexenring (oben und unten)


Das Trübenbachtal, durch das der K1 und der K2 hindurchführen, ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Absolute Stille außer das Plätschern des Baches. Es gibt sogar einen kleinen Wasserfall!

Der Wasserfall

Man kann beide Wanderwege so miteinander kombinieren, das man das Trübenbachtal einmal mit dem Bach flußßabwärts und einmal entgegen der Fließrichtung flussaufwärts durchquert. Das gibt doppelten Naturgenuss. Und doppelte Stille auch. Auf dem Satellitenbild ist die obere Schleife der K1, die untere der K2. In der Mitte ist das Trübenbachtal.


Ein paar Steigungen muss man einplanen. Vor allem den Anstieg von Kirnsulzbach hoch Richtung Bergen ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Da geht's auf 1,5 km Streckenlänge gleich mal 200 Meter bergauf! Oben kann man sich dann Kirnsulzbach anguggen. Aus der Vogelperspektive.

Blick auf Kirn-Sulzbach
Ich verweise nochmal auf die Kirner Webseite, wo man sich alle Wanderkarten und Wegbeschreibungen runterladen kann


Wenn alles grün ist, werden diese beiden Wanderwege unbedingt nochmal besucht werden müssen! Es gibt dann noch den K12 und den K13. Die kommen auch noch dran. Irgendwann.

Das Trübenbachtal

Nach fast 6 Wochen Wanderpause habe ich endlich wieder das Gefühl eines leichten Muskelkaters in den Waden. Geil! Es gibt keine Winterpause! Das Projekt muss weitergehen!

Beide Wege sind übrigens hervorragend ausgeschildert!


Bis bald im Wald, euer Rübezahl!