Die Helpter Berge (179,2m), der höchte Berg Mecklenburg-Vorpommerns
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Der Helpter Berg kommt in Sicht |
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Der Helpter See |
Rübezahl nimmt euch mit ins Abenteuer. Kommt einfach mit mir in die Natur, solange sie noch da ist. Kraxelt mit mir auf Hügel und Berge, über wurzelsteinige Pfade mit Umknick- und Stolpergefahr. Mein Motto: HEUTE IST DER 1.TAG VOM REST MEINES LEBENS! LIEBER IM WALD VOM BLITZ ERSCHLAGEN, ALS HERZINFARKT AUF'N SOFA! Es gibt Bilder und Wegbeschreibungen. Sorry für meine Unvollkommenheit bei der Gestaltung des Blogs, bin kein Profi. Bis bald im Wald ... ruft der olle Waldkauz Rübezahl...
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Der Helpter Berg kommt in Sicht |
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Der Helpter See |
Wer kennt es nicht, das Städtchen Teterow? Zweimal war ich hier am Mittelpunkt Meck-Pomms. Warum zweimal? Das erste Mal war ich hier am 16.08.2019 nach einer durchzechten Nacht in Hamburg und einigen Trinks im Zug mit einem sympathischen Sitznachbarn. Ich hatte es an diesem Tag gerade Mal vom Bahnhof zum Mittelpunkt und zurück geschafft. 3,8 Kilometer in Begleitung eines Katers. Zum Glück gab es am Marktplatz geöffnete Cafes, wo ich das Mistvieh mit Kaffee und Mineralwasser etwas behandeln konnte. Aber der Kater war ziemlich hartnäckig.
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Mittelpunkt M.-V. |
Das Bild oben ist vom zweiten Besuch des Meck-Pomm-Mittelpunktes am 31.05.2022. Ich stehe dort direkt am Mittelpunkt mitten auf dem Marktplatz vor dem Rathaus der Stadt Teterow. Teterow hat übrigens 9000 Einwohner. Zugegeben, der Mittelpunkt sieht aus wie ein hundsgewöhnlicher Gullydeckel! Wenn man Pech hat und Markttag ist, kann es sein, das ein Marktstand auf dem Mittelpunkt steht. Dann muss man warten, bis der Marktstand abgebaut ist um ihn vernünftig zu knipsen.
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Gully-Mittelpunkt Meck-Pomms vorm Rathaus |
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Der Mittelpunkt von Mecklenburg-Vorpommern |
Ich hatte Glück und der Mittelpunkt war frei zugänglich. Heute war ich auch in der Lage den Mittelpunkt mit einer Wanderung zu verbinden. Ich war am Tag vorher nicht versackt. Teterow liegt im Landkreis Rostock und hat in der Nachbarschaft einen schönen See der natürlich Teterower See heißt und sogar zwei Inseln innendrin hat. Wenn man ihn umrunden möchte, muss man 15 Kilometer einplanen. Soviel Zeit hatte ich leider nicht.
Es gibt am, beim und im See viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Auf der Burgwallinsel gibt es Spielplätze, Badestellen und sogar einen Aussichtsturm mit Restaurant. Wer die Kunst des Segelns beherrscht, kann sich hier auch austoben. Ich wollte lieber in die Natur und wanderte auf die Insel "Sauerwerder", was ich bald bereute. Abermillionen Mücken fielen über mich her, so das ich trotz Wärme meine Jacke herausholte und diese flink anzog. Sogar die Kapuze zog ich über den Kopf und schnürte sie so zu, das nur noch die Nase herausguggte. Von diesen dramatischen Vorgängen gibt es leider keine Bilder. Auf der Burgwallinsel war ich nicht. Keine Lust auf Menschen. Hätte ich das mit den Mücken vorher gewusst, hätte ich die Menschen auf der Burgwallinsel vorgezogen. Abere zum Umplanen war es jetzt zu spät.
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Cafe am Markt in Teterow |
Später trank ich am Marktplatz in Teterow noch einen gemütlichen Kaffee im Cafe. Nach der panischen Flucht vor den Stechmücken hatte ich mir den verdient. Zu einem kleinen Stadtrundgang reichte die Zeit auch noch.
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Das Rostocker Tor in Teterow |
Sogar meinen Kater vom ersten Besuch in Teterow fand ich wieder. Nachdem ich ihn ausgiebig gestreichelt hatte begab ich mich zum bahnhof und fuhr nach Rostock auf der Suche nach neuen Abenteuern.
Start und Ziel war heute der Bahnhof Teterow.
Mücke-Flensungen, wie es korrekt heißt, ist ein kleines Nest in Hessen und hat eine Besonderheit. Der Mittelpunkt des Bundeslandes Hessen befindet sich genau hier. Dort, wo die Straße "In der Au" in die "Hauptstraße" mündet, hat man einen schönen Rastplatz hergerichtet, der den Mittelpunkt markiert. Eine Tafel und ein Mittelpunktstein mit Informationen bereichern diesen Ort. Ein Brunnen ohne Wasser und schattenspendende Bäume machen den Platz sehr gemütlich.
Gestartet bin ich in Ehringshausen und musste 20 Kilometer unschön neben der A5 und den Bahngleisen Gießen - Alsfeld wandern. Dazu waren die Wege oft mit Brennnesseln und anderen garstigen Pflanzen überwuchert, so das ich heilfroh war, keine kurze Hose angehabt zu haben. Aber ich möchte unbedingt alle höchsten Berge und Mittelpunkte mit einer Wanderung verknüpfen. Nur weiß man vorher nie, wie die Wege beschaffen sein werden. Heute waren sie oft Mist.
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Hier musste ich durch! |
Neben Bahnschienen wandere ich eigentlich gern, solange ich keinen Teer oder Pflastersteine unter den Füßen habe. Bahnschienen sind der Garant dafür, das keine steilen An- und Abstiege zu erwarten sin. Meistens jedenfalls. Ich hoffte in dem Ort Burg-Gemünden etwas Abwechslung zu finden und die namensgebende Burg zu besichtigen. Leider ist die Burg in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Von außen kann man sie anguggen, mehr nicht.
Die bekannteste Persönlichkeit des Mittelpunktortes Mücke-Flensungen ist wohl Professor Harald Lesch. Die Sendung "Lesch's Kosmos" ist bestimmt vielen bekannt. Übrigens bekam der Lesch früher Nachhilfeunterricht in Mathematik. Erst nach einem Fahrradunfall als Kind mit Schädelbasisbruch wurde er plötzlich schlau. Sachen gibt's! Also liebe Kinder, die ihr in Mathe nicht so gut seid. Nicht aufgeben ist die Devise! Das soll natürlich keine Aufforderung zum Schädelbruch sein!!!!
Wer den Mittelpunkt Hessens besuchen möchte, ohne viel zu wandern, fährt bis zum Bahnhof Mücke und läuft die 1500 Meter bis zum Mittelpunkt. Anschließend kann man noch einkehren oder so.
Den Mittelpunkt Hessens verband ich zufällig mit meiner 300. Wanderung am 13.09.2020 seit Beginn meiner Buchführung.
Der Hasselbrack ist 116m hoch und es gibt keinerlei Aussicht in die Gegend um den Berg. Die Bäume haben etwas dagegen.
Irgendwie habe ich von dieser Wanderung zum höchsten Berg des Bundeslandes Hamburg kaum Bilder und oben das Bild ist auch noch verschwommen. Naja, nobody is perfekt. Gestartet und beendet habe ich diese Tour am 19.07.2019 an der S-Bahn-Station Neugraben/Fischbek.
Immerhin wurde es eine fast 13 Kilometer lange Wanderung durch eine Natur, die man im Stadtstaat Hamburg eigentlich nicht erwartet. Der Weg führt ohne nennenswerte Steigungen durch die Fischbeker Heide. Mal auf schmalen Pfaden, mal auf Forstwegen. Mit dem Auto kann man den Hasselbrack nicht besuchen, es führt keine Straße dort hin.
Früher stand auf dem Hasselbrack ein Gipfelkreuz. 2013 wurde das Kreuz durch einen Granitstein mit Inschrift ersetzt. Warum weiß ich nicht. Mir tut nur die arme Sau leid, die den Wackerstein dort hin bugsieren musste. Und weil die Gegend "Fischbeker Heide" heißt, gibt es auch Abschnitte am Weg, die einer Heidelandschaft entsprechen. Und Schafe gibt es auch zu sehen. Kühe nicht.
Jedenfalls war diese Wanderung natürlicher, als ich erwartet hatte. Hier ist sicher ein beliebtes Naherholungsgebiet der Hamburger, obwohl mir komischerweise keine anderen Menschen begegnet sind.
Auf dem Gipfel des Hasselbrack gibt es auch ein Gipfelbuch, in welches ich mich nicht eintragen konnte, weil ich keinen Stift dabei hatte. Meistens liegen ja Kugelschreiber beim Gipfelbuch dabei, aber diesen hier brauchte wohl jemand für zu Hause. Wer Geocaching mag, wird hier oben auch etwas finden.
Das wars schon vom höchsten Berg Hamburgs.
Hamburg und Bremen sind die einzigen zwei Bundesländer, die keinen Mittelpunkt markiert haben. Bei Bremen ist das irgendwie verständlich, weil deren Mittelpunkt wegen der Teilung des Bundeslandes in zwei Einzelstücke (Bremen und Bremerhaven), in Niedersachsen liegt. Und wer möchte schon als Bremer den Mittelpunkt Bremens in Niedersachsen markieren?! Keiner!
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Mittelpunkt Hamburg |
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Mittelpunkt Bremen |
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Die Luthereiche vor der Kirche St.Gertrud ist älter als ich und als die Kirche selbst! |
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Straße Lerchenfeld, rechts das Gymnasium Lerchenfeld, vorn die U-Bahnstation Mundsburg, limks der Spielplatz Birkenau |
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Mein Schirm! |
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Die Außenalster |