Dienstag, 31. März 2015

Jahresziel: 1000 Kilometer! Bilanz nach 3 Monaten....

OK: Hier sind meine Wanderungen von Januar 2015 bis Ende März:

Kilometerangaben sind zusammengerechnet mit Zu- und Abwegen, alles was mein GPS-Gerät aufzeichnet.


06.01.2015: Rund um die Kama (Traumschleife mit absichtlichen Umwegen) 13 Kilometer
07.01.2015: Göttschied - Fischbach - Göttschied (der Nase nach) 17 Kilometer
22.01.2015: Rundweg X1 (Ein wirklich herrlicher Rundweg, aber anspruchsvoll rund um Oberstein) 22 Kilomneter
04.02.2015 Saar-Hunsrücksteig (Kirschweiler-Herborn-Vetsrodt-Tiefenstein) 22 Kilometer
05.02.2015 Idar-Oberstein (Polizei-Göttschied-Schloß Oberstein-Polizei Göttschied) 11 Kilometer der Nase nach
18.02.2015 Göttschied-Kirn über den Nahe-Höhenweg 17 Kilometer
19.02.2015 Oberstein - Hammerstein - Oberstein der Nase nach: 14 Kilometer
25.02.2015 Nahehöhenweg (Birkenfeld-Rimsberg-Kronweiler-Frauenberg-Hammerstein-Oberstein) 24 Kilometer
11.03.2015 Hunsrück-Höhenweg (Kirn-Bergen-Herrstein-Mörschied-Tiefenstein) 28 Kilometer
17.03.2015 Traumschleife "Bärenbachpfad" bei Baumholder 18 Kilometer
18.03.2015 Traumschleife "Nohener Naheschleife" 14 Kilometer
19.03.2015 Nahe-Höhenweg (Kirn- Dhaun-Weiler-Bad Sobernheim) 25 Kilometer
20.03.2015 Traumschleife "Kupfer-Jaspis-Pfad 24 Kilometer (Fischbach-Hintertiefenbach-Niederwörresbach-Fischbach)


Das sind 249 Kilometer. Gute Bilanz....

Bis bald im Wald: Euer Rübezahl....

Sonntag, 22. März 2015

KUPFER-JASPIS-PFAD: 20 KILOMETER FÜR FORTGESCHRITTENE (20.03.2015)

BERGE, BÄCHE UND MUSKELKATER

Ich sags euch gleich: Dieser Weg, wird kein leichter sein...
Ehrlich: 20 Kilometer Länge plus Zuwegung, zusammengerechnet 880 Meter bergauf und-ab, durchschnittliche Steigung 8,1%, steilste Steigung 27%, 7 Stunden Gehzeit bei 3km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, 270 Meter Höhenunterschied.

Aber aber aber: Man muss diese Strecke ja nicht gleich komplett an einem Tag abwandern. Es geht in Fischbach los, durch Hintertiefenbach und auch noch durch Niederwörresbach. Da kann man sich ja irgendwo abholen lassen, wenn man müde ist. Oder wenn man Blasen hat. Oder Mistwetter die Laune verdirbt. Oder wenn man einfach keinen Bock mehr hat. Gibts ja alles!
Ich musste es wiedermal übertreiben und habe diese Traumschleife zur Teststrecke für meine Fitness umgemodelt, habe meinen Rucksack gepackt, wie für ne Mehrtageswanderung. Fehlender Schlafsack und die Isomatte wurden durch Zusatzgewicht in Form von Wasser simuliert und los gings.  Am nächsten Tag quälte mich auch ein süßer Muskelkater. Obwohl ich sonst keine Tiere mit nach Hause bringe. Schon gar keinen Kater. Ne süße Mietze wäre OK.
Dieses Training musste aber sein. Schließlich will ich dieses Jahr noch vier Wochen in Portugal wandern. 
Der Weg selbst bietet, wie die meisten "Traumschleifen" auch, die gewohnt unverlaufbare Ausschilderung und gepflegte Rastplätze. Eine Wanderkarte ist im Prinzip unnötig. 
Bitte nehmt genug zu trinken mit, da die Kneipen am Wegesrand (Pulverloch in Hintertiefenbach z.B.) in der Woche meistens erst um 17 Uhr öffnen, am Wochenende könnte es besser sein. Vielleicht wenn man einen Umweg übers Kupferbergwerk in Fischbach macht, da könnte man Glück haben und relativ ein kühles Weizen bekommen. Im Sommer zumindest. Bedeutet aber nochmal 1,4 Kilometer Umweg für die Füße!
Überhaupt sind die zuletzt beschriebenen drei "Traumschleifen" (Bärenbachpfad Baumholder, Nohener Naheschleife und heute der Kupfer-Jaspis-Pfad) nahe der Heimat und gut zu erreichende, herrliche Wanderwege, die einen Teerwegeanteil von fast null haben. Aber man kann schon mal schlammige Schuhe bekommen...oder Hosen...oder mehr. Ich spreche aus Erfahrung!
Hier noch das Satellitenbild und das Profil und dann habe ich heute keine Lust mehr zu schreiben.

Rübezahl ist müde, deshalb:
Bis bald im Wald, euer Rübezahl....
Hoffentlich wird die Welt bald grün...

Samstag, 21. März 2015

"NOHENER NAHESCHLEIFE", DER WEG DER GLÜCKLICH MACHT. 18.03.2015

Die Schleife mit dem Weinschrank

Die Nohener Naheschleife führt direkt am Bahnhof vorbei, ja quasi mittendurch. Dieser Weg ist also problemlos mit der Bahn zu erreichen. Und das ist auch gut so. Warum? Auf diesem Weg ist irgendwo ein Schrank versteckt, der es in sich hat. Aber dazu später. 
Diese Traumschleife ist 12 Kilmeter lang. Manche werden sagen, sooo lang, für die etwas Geübteren unter uns ist das relativ kurz. Ist aber egal, es geht um den Spaß, um frische Luft, Natur und auch ein bissl ums Schwitzen. Ohne Schwitzen kein Wandern! Ist ja schließlich eine Art Sport.
Sport mit Aussicht. Man muss nur die Augen öffnen. Es werden einem viele tagtägliche Dinge begegnen, wie ein Baum zum Beispiel, der richtig betrachtet, plötzlich eine eindrucksvolle Erscheinung ist. Oder eine Hummel, weil sie die erste in diesem Jahr ist. 
Heute habe ich drei Zitronenfalter gesehen. Gelbe Farbtupfer, die durch die Luft flattern. Klingt kitschig, ist aber trotzdem schön. Und ein Wunder. Auch wenn sie in Wirklichkeit keine Zitronen falten....
Aber zurück zum Weg. Nach knapp sechs Stunden war ich rum. Das lag an meiner vielen Rumknipserei. Und Steigungen hat es auch, von denen eine besonders knackig ist mit ca. 28%. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 2,4 km/h. Aber daran war vor allem der Weinschrank schuld.
Jetzt werden einige Fragen: Wie? Weinschrank?
Ja liebe Leute. Auf diesem Wege ist ein Weinschrank eingebaut. Mit drei Sorten Nahewein für 2,50 € die Pulle in eine Kasse des Vertrauens. Aber Vorsicht! Nach dem Aufstieg ist der Kreislauf gut in Schwung und der leckere, eiskalte Wein greift sofort die Synapsen an. Aber es ist so gemütlich, mit anderen Wanderern zusammen zu sitzen und Wein zu schlürfen. Wandererlatein wird ausgetauscht. Wunderbar!
Hier seht ihr den Schrank (im Hintergrund) und mich und zwei Seelenverwandte (im Vordergrund), denen trotz Wein zum Lachen zu mute war. Man strahlt automatisch, wenn man den wundersamen Weinschrank öffnet. Sogar Gläser sind drin. Aus echtem Glas! Kein Plastikmüll! Schön getrennt, schmutzige hier auf dem Fuß stehend, saubere dort auf dem Kopf stehen. Weinschrankbenutzungshinweise sind an der Innenseite des Schrankes angebracht. Einfach genial....
Nach dem Weingenuss gehts dann bergab. Und das meine ich rein der Landschaftsform geschuldet. Aber es geht sich wie von allein. Alkohol ist Doping. Ich hörte, das manch Wanderer nach mehreren Pullen sogar geflogen ist! Haaaaaa Haaaaaa....
Hier noch mal zusammengefasst die Pluspunkt diese Weges:
-super zu erreichen mit der Bahn
-herrliche Aussichten
-liebevoll gestaltete Rastplätze, einer mit Weinschrank
-mit 12 km nicht zu lang
-idiotensichere Ausschilderung (einmal bin ich falsch gegangen....der Wein....)
Der Frühlingswandertipp von mir für euch!

Bis bald im Wald, euer Rübezahl...

Übrigens: Wer zum Abschluß noch ein Weizen trinken will, die Bahnhofswirtschaft öffnet unter der Woche um 17 Uhr, am Wochenende 10-14 Uhr und dann wieder ab 17 Uhr. Prost!

DER BÄRENBACHPFAD BEI BAUMHOLDER (17.03.2015)

WANDERN IM KRIEGSGEBIET??? 

So kam es mir jedenfalls vor! Schon nach den ersten Kilometern wurde mir klar, das die Wanderfreude getrübt ist, wenn nebenan auf dem Truppenübungsplatz geschossen wird. Kann man sich irgendwo erkundigen, ob an diesen oder jenem Tag Krieg geübt wird? Wäre ganz gut zu wissen. Man will ja die Natur genießen.  Ich musst mich nun damit abfinden, das es neben Vogelgezwitscher auch das ein und andere mal "rummste". Und geknattert hats auch. (RATATATATAAA! Maschinengewehre glaube ich....)
Aber das Wetter war supergeil. Die Sonne lachte. Und ich lachte zurück.
Der Rundwanderweg "Traumschleife Bärenbachpfad" beginnt und endet am Weiher in Baumholder. (RUMMS! Der Übungsplatz war das...) Es geht über Wiesen und man hat bald eine schöne Aussicht auf Baumholder. Nach Baumholder zu kommen ist übrigens überhaupt kein Problem mehr. Jetzt fahren sogar Züge! UND Busse! Beide ziemlich leer, aber sie fahren. Hin und auch zurück. Und wenn man Glück hat sogar pünktlich. Aber das (RUMMS) nur nebenbei.

Es dauert nicht lange und man ist mitten im Wald, der Mitte März leider noch nicht grün ist. Erste Insekten fliegen schon herum. Hubschrauber auch. Das hat mit dem Frühling aber nix zu tun. (RUMMMS)
Bald hat man eine schöne Aussicht auf den Truppenübungsplatz, der auch herrliche unberührte Natur zu bieten hat. Unten sieht man den (RATATATATA) Rastplatz mit Aussicht auf den Übungsplatz. (RUMMMMS)
Trotz der Geräuschkulisse muss ich sagen, das der Weg rein landschaftlich gesehen eine Augenweide ist. Herrliche urige Trampelfade mitten durch den Wald. Ich muss noch mal wieder kommen, wenn alles grün ist. Das wird Klasse. Die Ausschilderung ist vorbildlich. Man braucht eigentlich gar keine Wanderkarte. Rastplätze gibt es auch genug.
Mit 14 km Länge zählt er nicht zu den längsten, hat aber einige Steigungen zu bieten. (RATATATATATA) Da kommt man schon mal ins Schwitzen. Steilste Steigung hat 27%. (RUMMMS BUMMMMS) Ich habe gaaaaaanz gemütlich 6 Stunden gebraucht. Mit Pause in der Sonne. Hier mal das Profil mit Satellitenbild:

Und ein ganz gemütliches Weizenbier, oder auch zwei, kann man zum Abschluss noch im Zentrum Baumholders genießen. Direkt an der Bushaltestelle. Also Freunde, sobald es grün ist, auf nach Baumholder. Aber die Ohrenstöpsel nicht vergessen. Sicher ist (RUMMMMS) sicher. Haha...

Bis bald im Wald, euer Rübezahl....

Montag, 16. März 2015

Schon einen Monat nix geschrieben. Na und?

(Schreib)faule Sau, die ich bin.....

Manchmal habe ich eben keine Lust. Zum Schreiben am PC meine ich. Bin nun mal nicht mehr der Typ, der es lange an dem Gerät aushält.
Aber zum Wandern habe ich immer Lust. Außer es regnet wie aus Gießkannen. Oder wie man hier sagt: Es gallert wie Hunne.

Also Wandern war ich in der letzten Zeit doch ein paar mal.

Und zwar:
-am 05.02.2015 von der Polizei in Oberstein durch den Wald nach Göttschied zum Schloss und dann zurück zur Polizei. Das waren dann 11 Kilometer.

-am 18.02.2015 von Göttschied nach Kirn auf dem Nahe-Höhen-Weg. 17 km.


-am 19.02.2015 von Oberstein auf dem Nahe-Höhen-Weg nach Hammerstein und wieder zurück. Eigentlich wollte ich nach Birkenfeld, aber wegen schlechter Ausschilderung habe ich mich verlaufen. Und die Zeit lief mir auch weg. So musste ich in Hammerstein den Point of no return nehmen und bin dann der Nase nach zurück nach Oberstein. Sind dann schließlich doch noch 14 Kilometer geworden.


-am 25.02.2015 von Birkenfeld nach Oberstein auf dem Nahe-Höhen-Weg. 24 Kilometer leider viel auf geteerten Wegen. Ist lange Zeit identisch mit dem Nahe-Rad-Weg. Schade....und trotzdem schön! Und manchmal auch schlammig. Yaeh...


-am 11.03.2015 auf dem Hunsrück-Höhenweg von Kirn über Bergen, Herrstein und Mörschied nach Oberstein. 28 Kilometer bei herrlichem Sonnenschein! Wunderbar :-)


Also: Sooooo ne faule Sau bin ich dann doch nicht! Oder?

Bis bald im Wald: Euer Rübezahl....