Sonntag, 11. September 2016

Der Weinwanderweg Rhein-Nahe: 1.Etappe

Von Kirn nach Bad Sobernheim 

Gegangen am 07.09.2016
Der Mundräuber Rübezahl

Der Weinwanderweg Rhein-Nahe verläuft auf knapp 100 Kilometern von Kirn durchs Nahetal nach Bingen und gehört nicht zu den schwersten Fernwanderwegen. Natürlich sollte man die Etappen nicht zu lang wählen. Vor allem dann nicht, wenn die Sonne knallt. Ich bin 24,5 Kilometer getappt bei 30 grad. Gestartet in Kirn am Bahnhof, durch Dhaun mit Schloß Dhaun, weiter durch Simmertal, Weiler bei Monzingen und Monzingen auch und zuletzt durch Nußbaum zum Endpunkt der ersten Etappe auf dem "Weinwanderweg Rhein-Nahe" Bahnhof Bad Sobernheim, wo man kaltes Bier kaufen kann. Das war schon hart. 
Was mir persönlich nicht so behagt, ist die Tatsache, des der Weg oft kilometerweit auf geteerten oder breiten geschotterten Wegen verläuft. Ich gehe dann lieber, wenn es möglich ist, neben dem Weg im Gras. Mir schmerzen die Füße nach langen Teerpassagen. Wer unwegsame Pfade mit extremen Auf- und Abstiegen in tiefen Wälder sucht, ist hier falsch.
Wer schmerzende Füße hat, wird sich über die zahlreichen Ausstiegsmöglichkeiten freuen. Das Nahetal ist mit zahlreichen Bahnhöfen gesegnet. Erkundigt euch, wo man die öffentlichen Verkehrsmittel erreicht.

Das viele andere Wanderwege kreuzen und queren, beweist die Beliebtheit diese Wandergegend. Schloß Dhaun, welches ich gestern schon lobte, sollte man nicht links liegen lassen, sondern wenigstens umrunden. Es gibt einen Spielplatz, Kanonen und Toiletten. Am geilsten sind die Katakomben. Sie zu besichtigen, kostet keinen Pfennig. Nur die Gastronomie ist echt bescheiden, nämlich gar nicht vorhanden. Alles zu. Dafür gibts von der Jahreszeit abhängig am Wegesrand genug zu futtern. Äpfel direkt vom Baum. Oder Wein. Nein! Nicht der in Flaschen, der in Traubenform.
In den Katakomben von Schloss Dhaun
Auch mit unvergesslichen Aussichten wird nicht gespart. Im unterem Bild ist der Ausblick vom Schloß Dhaun nach Kirn zu bestaunen. Ist schon irgendwie komisch, das die Blicke von oben nach unten immer schöner sind, als Blicke von unten nach oben. Und das hat den Nachteil, das man erst hoch kraxeln muss, um runter zu gucken.
Blick Richtung Simmertal

Nächste Woche gehts weiter auf dem Weinwanderweg. Schönes Wetter ist gemeldet.
So dann bis nächste Woche!

Bis bald im Wald (oder auf dem Weinberg):
Euer Rübezahl...

Dienstag, 6. September 2016

Vitaltour "Wildgrafenweg" Hochstetten

Gegangen am 06.09.2016

Die Vitaltour "Wildgrafenweg" startet in Hochstetten und bietet einige Haileits (Highlights). Schloß Dhaun zum Beispiel, oder die Stiftskirche und nicht zuletzt den Nahe-Skywalk. Aber der Reihe nach. 
Dieser Weg ist supergut mit der Bahn zu erreichen. Vom Bahnhof Hochstetten bis zum Startpunkt des Rundweges sinds gerade mal 700m. Also kein Problem für Menschen ohne Auto. 14,5 Kilometer sind zu gehen. Diese 14,5 Kilometer beinhalten leider auch einige echt knackige Anstiege welche bergauf gehen. Ich zeig mal das Profil:
Schloß Dhaun ist das erste Highlight. Vor allem für Kinder ist es toll, in den Katakomben des Schlosses herumzugeistern. Menschen, die größer als Kinder sind, sollten auf ihre Birne achten, die unterirdischen Gänge sind oft für dicke Beulen verantwortlich. Aber Spaß macht es schon, in den Gängen herum zu tollen, vor allem, wenn andere die Beulen bekommen.
Die Katakomben im Schloss Dhaun
In Dhaun, gleich hinter dem Backes (Bitte auf die Ausschilderung achten!) geht der Weg links eine steile Teppe hoch, an einer Sternwarte vorbei, durch Wald und über Feldwege herrlich durch die Natur mit grandiosen Aussichten auf die Welt.
Blick auf Simmertal
Teerwege gibts fast nicht. Brombeeren und Pflaumen (hier sagt man Quetsche) gabs für mein Wohlbefinden direkt am Wegesrand. Mit einem Pfläumchen im Mund kommt man dann irgendwann zum Höhepunkt. DEM NAHE-SKYWALK.
Der teure aber unnötige Skywalk!
Dieser Skywalk hat ca. 260 Tausen Euro gekoste und bietet eine Aussicht, die es für null Euro vorher auch schon gab. Ohne Stahlkonstruktion halt. OK. Die EU und das Land Rheinland-Pfalz haben das von Steuern bezahlt. Eine Stahlkonstruktion für jede Menge Geld für ein paar Wanderer, die von der Stiftskirche gleich nebenan den selben Ausblick gehabt hätten. Was solls. Offiziell ist es ein Touristenmagnet. Ich war schon drei mal hier, und immer stand ich alleine hier oben. Und der Biergarten nebenan war auch immer zu.
Die hätten mal das Geld der Stiftskirche geben sollen. Oder mir.
Der Skywalk von unten. Wer sieht ihn?
Nach einer Besichtigung der Kirche und dem Ausblick vom Kirchhof ins Nahetal, welcher identisch ist mit dem vom Skywalk, gehts wieder runter nach Hochstetten. Hier kann man, wenn man noch Zeit hat, an der Dönerkneipe mit Biergarten das Bier trinken, welches der Biergarten am Skywalk nicht bot.
Die Dönerbude Hochstettens in der Bildmitte
Trotzdem ist der Wildgrafenweg echt schön. Und wenn man nicht übers Geld nachdenk, ist der Skywalk auch schön. Probierts aus und sagt mir eure Meinung. 
Selbstauslöser war schneller als ich

Es ist jetzt spät, darum...

Bis bald im Wald, euer Rübezahl!


Sonntag, 4. September 2016

Traumschleife "Stumm-Orgel-Weg" Rhaunen

Gegangen am 31.08.2016


In Rhaunen haben die Wanderwegkonstrukteure den Stumm-Orgel-Weg in die Landschaft gebaut. Ich verrate es euch im Voraus: Er ist sehr gut gelungen! Es ist ein Weg für Sonnenhungrige. Also auch gut geeignet für kühle, aber sonnige Tage. So wie es heute mit um die 30°C war. Es gibt auch Wald mit Brombeeren drin. Leute! Was gibts besseres als Brommbeeren direkt vom Busch mit Käfern und Spinnweben verzehrt. OK ... Flaschenbier ist auch lecker.

Einstiegmöglichkeiten zum Weg gibts am Freibad "Idarwald" mit genügend Parkplätzen, ebenso an der Bushaltestelle Rhaunen Markt. Montag bis Freitag ist Rhaunen erstklassig mit dem Bus zu erreichen. Am Wochenende ist's eher mau. Außerdem gibts am Markt einen Imbiss und ne Gaststätte mit Biergarten. Da kann man nach der Wanderung die Brombeeren mit Bier veredeln.
Der sonnige und vom Profil her angenehme Weg führt den Wanderer zuerst an Bollenbach vorbei nach Sulzbach, wo man in einer kleinen Dorfkirche eine Stumm-Orgel bestaunen kann. Man kann sich vor der Wanderung schon mal mit der Stumm-Familie beschäftigen. Muss man aber nicht, weil einige Infotafeln am Wegesrand den Wissenshunrigen gut über alles Wichtige aufklären. Geburt und Tod zum Beispiel. Und wo sie georgelt haben auch. Und anschließend Kinder bekamen....
Stummorgel in Sulzbach
Weiter geht's Richtung Hottenbach und Stipshausen, welche der sehr gut ausgeschilderte Weg nicht direkt berührt. Wenn man ein paar Kilometer Umweg in Kauf nimmt, kann man in diesen Dörfern noch weitere stummsche Sehenswürdigkeiten angucken. Ich hatte aber keine Zeit dazu. Leider. Aber ich komme sicherlich wieder. Mit mehr Zeit.
Nach ungefähr 4 Stunden nähert man sich langsam aber sicher wieder Rhaunen. Vom Schwimmbad einmal rund zurück zum Schwimmbad sind es ca. 14 km. Da kann man nach der Wanderung noch ne Runde planschen. Im Satellitenbild habe ich die mal rot eingefärbt. Ich bin 18 km gegangen von und bis Rhaunen Bushaltestelle und einigen Schlenkern durch die Pampa. Bergemäßig ist der "Stumm-Orgel-Weg" auch nicht sehr mühevoll. Anfängergeeignet. Wenn man genug Zeit einplant. Nur nicht hetzen.

Fazit: Ich möcht diesen Wanderweg wärmstens empfehlen!

Ich sag wie immer:
Bis bald im Wald, euer Rübezahl!

Dienstag, 30. August 2016

Vitaltour Bärenpfad bei Nohfelden

Gegangen am 30.08.2015


Heute gabs nun die Kilometer 1077,5 minus 20,5 km = 1057 km.
Gewandert bin ich die auf dem Bärenpfad bei Nohfelden. Da die Zugverbindung nach Nohfelden neuerdings voll Kacke ist, bin ich nur bis Neubrücke gefahren und habe einen Einstieg zum Weg von dort aus gesucht. Natürlich bin ich erst mal 7 Kilometer auf dem falschen Weg gelaufen. Das ist der auf dem Satellitenbild blau gefärbte Teil. War aber nicht besonders schlimm. Die ausgewiesenen 12 Kilometer, auf dem Satelllitenbild rot, die der Bärenpfad lang ist, wären für mich fast zu wenig gewesen.


Also entweder startet man am offiziellen Startpunkt in Nohfelden an der Burg, oder in Neubrücke. Dort geht man zuerst am Kino vorbei, links über die Brücke zum Industriegebiet, vor der OIE rechts ab, unter der Autobahn durch, hinterm Tunnel auf dem Teerweg rechts ein paar Meter bleiben, nächte Möglichkeit links ab auf einem Wiesenweg bis man eine hölzerne Bank am Waldesrand sieht, welche praktisch schon auf dem Bärenpfad steht. Kling kompliziert, isses aber nicht.

Hier links rein!
Die Bank am Waldesrand
Der Weg ist urig und geht praktisch zu 99% auf naturbelassenen Wegen, manchmal gemütlich sanft bergauf und auch ab, manchmal aber zeigt er sich von seiner fordernden Seite. Einige knusprige Anstiege hat der Erfinder dieses Weges eingebaut, um den faulen Wanderer zu knechten! Nehmt Stöcke mit, das hilft. Landschaftlich ist es wahrlich ein Genuss, hier zu gehen. Sehr viel grün, viel Schatten, Stille. Auf der kompletten Runde kamen mir drei Menschen entgegen. Ein Mann mit Hund, eine Frau mit Katze (kein Witz) an der Leine und ein Jogger ohne Tier. Vielleicht hatte er einen Vogel? Ich wandere ja auch mit ner Meise!

Ob und zu wirds sogar abenteuerlich. Zu sehen gibts die Bärenhöhle, die mir ziemlich klein erschien (fürn Waschbären vielleicht?), den Bärenfels als Aussichtspunkt, der leider inzwischen von hohen Bäumen umgeben ist, den Messerbrunnen von den alten Römern erbaut (die hatten schon Messer?) und nicht zuletzt die "Dicke Eiche" mit Rastplatz. Überhaupt gibts genug Bänke und Rastplätze.
Die dicke Eiche
Und wer in Neubrücke gestartet ist, wird sich über Rastmöglichkeiten in Nohfelden freuen. Man kann auch einen Turm besteigen, wenn man noch kann. Es gibt einen Bäcker und einen Metzger wo man draussen sitzen kann und auch ein Hotel, für die, die nicht mehr können...
Burg Veldenz in Nohfelden


Jedenfalls war es eine schöne Wanderung. Nie langweilig. Alles naturbelassen, kein Teer, kein Pflaster, manchmal holprig. Ich werde nochmal kommen.
Noch ein Tipp: Wenn einem in Neubrücke der Zug vor der Nase weg fährt, kann man am Neubrücker Kino "Movietown" noch ein, zwei kalte Bier einatmen. Ist nur 5 min vom Bahnhof...




Bis bald im Wald sagt: Euer Rübezahl...

Mittwoch, 23. September 2015

Portugal 2015: 200 Kilometer zu Fuß (Vierter und letzter Teil.)

Die letzten 3 Etappen und Touristenleben. (12.6. - 22.6.2015)

Odeceixe, Aljezur, Carrapateira, Vila de Bispo, Vila de Bispo, Sagres, Cabo de Sao Vicente

Am 13.6. musste ich nun mein geliebtes Hauptquartier in Cercal do Alentejo aufgegeben und bin umgezogen. Und zwar runter an die Algarve. Da gibt es zwar millionen Touristen, aber als neuer Ausgangspunkt für die letzten drei Etappen schien mir Lagos oder Sagres nahverkehrstechisch besser geeignet als ein Ort an der Westküste. Es wurde schließlich Sagres. Im Hotel "Navigator" bekam ich ein ganzes Appartement für 35 € die Nacht zu mieten. Mit Küche. Ohne Frühstück. Aber sauber und klimatisiert und deutsches Fernsehen gabs obendrein. Gutes Basislager für die letzten Tage. Ich wollte noch ein paar Dinge tun, die Touristen auch so tun. Bier testen und Bootfahren zum Beispiel. Ich hatte immerhin noch 7 Tage für die letzten drei Etappen.

Das Ziel meiner Reise nach 220 Kilometern zu Fuß
Die drei fehlenden Etappen waren:
Odeceixe nach Aljezur (21 km),
Carrapateira nach Vila de Bispo (23 km),
und Vila de Bispo nach Sagres über Cabo de Sao Vicente (26 km), dem eigentlichen Endpunkt der Rota Vicentina.

Schöne Aussichten sogar im Straßencafe
Übers Wetter schreib ich mal nix mehr. Das war sowieso immer schön. 
In Odeceixe passierte es, das nicht der Prinz, sondern eine blonde Prinzessin aufn Pferd ins Cafe kam. Das Pferd wurde mit Kaffee und die Prinzessin mit Möhrchen versorgt. Oder war es umgedreht? 
Die Wanderung selbst ging bis Aljezur durchs Hinterland fast immer an einem Bewässerungskanal entlang und war eben und nicht anspruchsvoll, vielleicht sogar etwas eintönig.

Der Kanal
Der Weg von Carrapateira, welches aus ein paar weißen Häusern unweit des Atlantiks besteht, nach Vila do Bispo war körperlich anstrengend, weil es oft bergauf und logischerweise auch oft bergab ging. Der Atlantik war manchmal in Sichtweite und kühlte die Luft angenehm. Man kommt durch das kleine Dorf  Pedralva, ebenfalls ganz in weiß gehalten. Hier holen sich die Einwohner das Trinkwasser noch vom Brunnen am Dorfplatz. Ich holte mir kaltes Bier im Wirtshaus.

Kostenloses Wasser in einer an Wasser armen Gegend
Die einsame Landschaft war steppenartig mit wenig Vegetation. Trocken und staubig. Aber über Staub will ich auch nicht mehr schreiben. Gibts in Teil 1 - 3 genug von.

Steppe in Portugal
Der Höhepunkt meines Urlaubs war natürlich die Ankunft am Cabo de Sao Vicente.  Von Vila de Bispo aus ging es 26 Kilometer (bis Sagres) über steinige und windige Pfade an der Steilküste entlang. Einfach spektakulär!

Bis zu 140 Meter hohe Klippen
Ziemlich steinige Wege
Der Atlantik. Das Türmchen am Horizont ist das Cabo de Sao Vicente. Das Ende der Rota Vicentina.
Nach drei Wochen in Portugal, ungefär 220 Kilometern auf der Rota Vicentina und weiteren ungefähr 60 Kilometern auf Wanderungen abseits der Rota (Von Luz nach Lagos 13km zum Beispiel, oder rund um Figueira 16km und die vielen Kilometer, die ich in Lissabon und Sintra gelatscht bin), harten Stunden in heißer Sonne, schönen Stunden mit kaltem Bier, nach steinigen und staubigen Pfaden, Selbstgesprächen und zweifeln an meinem Tun, war ich da. Ich stand mit Tränchen in den Augen vor ihm:
Dem letzten Bratwurststand vor Amerika (Bild siehe ganz oben). Der wird von Deutschen betrieben und es gibt deutsche Bratwurst in mehreren Variationen zu kaufen. Deutsches Bier gibts nicht. Und hinterm Bratwurststand gibts nur noch Atlantik bis Amerika. Ist ne ganze Ecke zu schwimmen. Da kann man vorher noch ne Bratwurst vertragen. Oder Zwei. Ich aß zwei Thüringer Bratwürste und besichtigte das Kap mit seinem Leuchtturm und den unvergesslichen Klippen, kaufte den obligatorischen Pin als Souvenier und erhielt mein Diplom. Das wird am Bratwurststand verliehen. Aber ohne Tamtam. Diplom mit Bratwurst. Fertig!

Diplom mit Bratwurst
Die letzten Tage vorm Rückflug verbrachte ich mit Besuchen von Lagos, Portimao und Faro. Ich machte eine Grottenfahrt mit dem Boot (10 €), bei der man vom Meer aus in die Grotten reinguggen kann, dann in die Grotten reinfährt und aus denselben rausguggt aufs Meer. Sehr geil!


Ein Delfin-Watching-Abenteuer habe ich mir gegönnt für schlappe 40 €. Mit nem 500-PS-Schlauchboot ging es bis 20 km vor die Küste. Und siehe da, es waren wirklich Delfine da! Viele. Und die waren nicht zahm. Streicheln war nix. Oder küssen, wie man es von Flipper kennt. Die waren richtig wild und stritten sich mit den Möwen um die Fische. Sehr sehr geil!


Am 21.6. ging es dann nach Faro. Dort nutzte ich die wenigen mir bleibenden Stunden nochmal zu einer Bootsfahrt und einer Stadtbesichtigung. In Faro wimmelt es von Störchen. Auf jedem noch irgendwie zu nutzenden Brutplatz wird auch ein Nest gebaut. Überall klapperts bis spät am Abend. Dann klappern die Biergläser in den unzähligen Bars.

Selbst der Kran wird zur Klapperplattform (hier in Portimao)
Die Bootsfahrt zur Ilha Deserta bietet schöne Aussichten auf die vor Faro gelegenen naturgeschützten Inseln mit seltenen Vögeln und anderen schönen Lebensformen. Den südlichsten Punkt Portugals kann man auch besuchen. Und, ihr werdet es nicht erraten, ne Kneipe gibts da auch. Mit Bier drin. Denn mal prost, ne?

Interessante Lebensformen...
Nach einem letzten Abendmahl musste ich am nächsten Tag nun doch die Heimreise antreten. Das fiel mir besonders schwer, weil ich wusste, das es in Idar-Oberstein nur 14 Grad und Regen hatte. Hier waren jeden Tag um die 30 Grad. Naja, was muss, das muss.
Ich hoffe ich konnte in nur vier glitzekleinen Blogs vier Wochen Portugal einigermaßen unterhaltsam und informativ darstellen. Das ist nämlich voll schwierig. Vor allem, wenn man schreibfaul ist.

Bis bald im wieder deutschen Wald, euer Rübezahl...
Blick auf Faro

PS: Ankunft in Deutschland...